6. Frühschoppen im Zeiglhaus Parkstein – Vernetzung im Zeichen der Heimat

Im traditionsreichen Zeiglhaus in Parkstein fand kürzlich der 6. Frühschoppen von „HeimatUnternehmen Oberpfälzer Wald“ statt. Die Veranstaltung bot erneut Gelegenheit zum Austausch, zur Inspiration und zur Stärkung des regionalen Netzwerks.

Über 30 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich kennenzulernen, Erfahrungen zu teilen und sich Inspirationen zu holen.

Das Zeiglhaus erwies sich als idealer Veranstaltungsort. Der Verein Zeiglhaus e.V. unter Vorsitz von Andreas Bösl hat das historische Gebäude seit der Vereinsgründung 2020 mit viel Engagement zu einem Ort des Austauschs und der Begegnung gemacht – ein gelungenes Beispiel dafür, wie gemeinschaftliches Engagement regionale Identität und Zusammenhalt stärkt, aber auch welche Herausforderungen dabei zu meistern sind.

Ein besonderes Highlight war der Beitrag von Franz Zetzl aus Parkstein, HeimatUnternehmer und Inhaber von „Gedrechselte Unikate“. Mit einem Film über seine Werkstatt zeigte er, wie handwerkliches Können, Kreativität und regionale Wertschöpfung zusammenwirken, und präsentierte seine einzigartigen Arbeiten.

Auch Bürgermeister Josef Beimler aus Waldthurn war nach Parkstein gekommen, um das Netzwerk zu unterstützen. In meinem Grußwort betonte ich: „Gebündelt ist man immer besser.“ Genau das ist das Ziel unserer Treffen – voneinander lernen, Kooperationen anstoßen und gemeinsam Impulse für die regionale Entwicklung setzen.

Darüber hinaus stellten sich neue HeimatUnternehmen vor: „Wilde Sachen“ aus Waidhaus, der Verein „Natur.Nah.Erleben“ und Biohof Vollath aus Gösen. Themen wie Digitalisierung der Unternehmen und die Teilnahme an der Consumenta wurden ebenfalls besprochen.

Während draußen der Regen fiel, sorgten drinnen der warme Kachelofen und die herzliche Bewirtung durch die Mitglieder des Zeiglhaus-Vereins für eine angenehme Atmosphäre.

Unter den Gästen waren zudem Parksteins Bürgermeister Reinhard Sollfrank, Kurt Hillinger vom Amt für Ländliche Entwicklung Tirschenreuth, Huberta Bock, leitende Ministerialdirektorin im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, sowie Willi Perzl, ehemaliger Amtsleiter und langjähriger Begleiter der ländlichen Entwicklung. Sie alle betonten die Bedeutung des Netzwerks und lobten die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Ehrenamt und Verwaltung.

Ob aus Reinhardsrieth, Böhmischbruck, Püchersreuth, Floß, Bergnetsreuth, Waldthurn, Lennesrieth oder Parkstein – die HeimatUnternehmerinnen und HeimatUnternehmer im Netzwerk HeimatEntwickler Oberpfälzer Wald bringen ihre Ideen und ihr Engagement ein, um die Region weiterzuentwickeln.

Solche Treffen zeigen, wie viel Potenzial in regionalem Zusammenhalt steckt – und dass die Oberpfalz mit ihren engagierten Menschen bestens aufgestellt ist, um Zukunft aktiv zu gestalten.